Noch 2 Wochen/14 Tage/336 h/3.839.247 Nervenzellen

Ich fange an mir Gedanken über die Planung, das Gepäck und die Radreise zu machen. Das größte Problem das ich jedoch gerade habe: mein Bike.

Welches Bike nehme ich mit? Beide Räder, die im Stall stehen, machen mir aktuell Probleme und lassen mein Kopf explodieren. Die alte Krücke, mein Gravelbike, hat ich nenne es mal vorsichtig: Befindlichkeitsstörungen😅 Die neu eingebaute Schaltung schaltet auf dem vorderen Kettenblatt nicht auf das große Ritzel. Am Wochenende hielt ich also bei meinem Bikeladen des Vertrauens an, als ich mit dem Rennrad auf dem Weg nach Aalen war. Ein wenig enttäuscht und mit sorglicher Stimme erläuterte ich mein Problem zum vierten Mal und bat darum, das Bike für meine Radreise in zwei Wochen fit zu kriegen. Das Gravelbike ist meine erste Wahl um die Radreise anzutreten.

Das Gravelbike fährt sich mit einer bequemeren Körperhaltung und ist geeignet für Schotter- und Waldwege. Und viel Gepäck. Mein Rennrad hingegen ist für ein Gepäck, mit Zelt, eigentlich nicht ausgelegt. Der Carbonrahmen kann, muss aber nicht, schwere Lasten mit sich tragen. Ist jedoch ein Risiko, dass der Rahmen bricht, sobald man einen größeren Stein übersieht oder über eine hohe Bordsteinkante stolpert.

Doch was mache ich, wenn die Schaltung bis in zwei Wochen nicht läuft, wie sie laufen soll? Ich werde mit dem Rennrad die 880 km bewältigen müssen. Aber dann trotzdem noch mit Campinggepäck? Oder muss ich mich umentscheiden und wie bei meiner "Berlinradreise" im vergangenen Jahr Hostels suchen und bin somit an Orte und Tageszeiten gebunden. Die Schaltung beim Rennrad ist ein Träumchen ;-).

Erst wenn ich weiß, was für ein Bike es wird, kann ich mir Gedanken über das Gepäck machen. Welches Setup der Biketaschen ich aufspanne. Welches Gepäck ich mitnehmen werde. Wie viel Gepäck ich mitnehmen kann und auf wie viel Komfort ich achten muss. Bis diese Entscheidung gefallen ist, hilft es nicht weiter mir Gedanken über das Gepäck zu machen. Also mach ich mir über andere Dinge Gedanken. Mein Kopf fährt Karusell. Viele Fragezeichen und Ausrufezeichen im Kopf.

Doch der wichtigste Gedanke steht fest: Ich habe Bock. Es wird hart, sehr hart. Ich werde Schmerzen haben. Aber aktuell weiß ich gerade nicht, ob ich mir Wünsche, dass die kommenden 2 Wochen schnell oder langsam vergehen sollen. Erstens: Um schnellstmöglich starten zu können oder zweitens: um Vorbereitungszeit zu haben. Kann ich mich überhaupt noch vorbereiten? Wenn überhaupt nur mental.

Wollt ihr wissen, wie mein gepacktes Bike bei meiner Berlinreise aussah?

Seht selbst:


 

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